Adventskranz und Weihnachtsbaum sind entsorgt, und es ist schön, die entstandene Leere mit Frühlingsblumen zu füllen. Jedes Jahr freue ich mich auf die ersten Tulpensträuße in Supermärkten und Blumenläden. Damit die Freude lange anhält, kaufe ich Tulpen mit geschlossenen Blüten und beobachte gespannt, welche Farben sich entwickeln.
In unserer Region scheint es endlich wärmer zu werden. Eis und Schnee schmelzen langsam, und während meines Spaziergangs mit meinem Vierbeiner hörte ich zahlreiche Vögel singen. Ich wünschte, der Frühling würde jetzt schon beginnen. Aber in Ostwestfalen ist der Winter lang, und es dauert, bis die ersten Zwiebelblüher im Garten sprießen. Meine blühenden Alpenveilchen sind noch immer unter einer Schneedecke versteckt.
Eigentlich wollte ich heute nicht über meinen Garten schreiben, sondern einen gemalten Tulpenstrauß aus meinem Skizzenbuch zeigen. Es ist fast schon Tradition, dass ich den ersten Tulpenstrauß auf meinem Esstisch als Malmotiv für ein Frühlingsbild benutze. Dieses Jahr habe ich Aquarellfarbstifte verwendet und die Entstehung des kleinen Gemäldes in Fotos festgehalten.
Zuerst habe ich mit Bleistift eine Skizze angelegt, die sich nicht nur ungefähr am Blumenstrauß orientierte.
Anschließend widmete ich mich den Farbstiften. Ich bevorzuge Aquarellstifte von Faber-Castell, Albrecht Dürer.
Nachdem ich mit dem Ergebnis zufrieden war, übermalte ich alle Farbflächen mit einem nassen Pinsel und fügte anschließend Akzente mit den Farbstiften auf das noch feuchte Papier hinzu.
Dennoch fehlte mir ein Farbkontrast, sodass ich mich für einen Blauton für die Vase entschied.
Dieses kleine Gemälde ist natürlich nicht für die Wand gedacht. Es ist lediglich ein Malversuch aus meinem Skizzenbuch. Die Ergebnisse hier erheben keinen Anspruch auf Perfektion. Sie dienen der Freude am Malen und Zeichnen und dem Experimentieren mit neuen Ideen.
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