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Donnerstag 29. Januar

Der erste Monat des neuen Jahres ist fast vorbei, und hier bei uns hat der Winter seit ein paar Tagen wieder Einzug gehalten. Es ist zwar kalt, aber der Schnee hat die graue, kahle Landschaft in eine wunderschöne, weiße Glitzerwelt verwandelt. Durch die Fenster genieße ich einen herrlichen Blick in den Garten. Alles wirkt so viel ruhiger und heller. Viele Vögel besuchen die Futterstelle , was ein schönes Spektakel ist.     Die Spaziergänge mit dem Hund sind zwar etwas beschwerlicher geworden, aber unser Charlie liebt es durch den Schnee zu toben. Da nur wenige Leute unterwegs sind und hier oben momentan selten Autos auf den Feldwegen fahren, kann ich ihn ohne Leine laufen lassen. Auch diese eher ruhige Jahreszeit bietet viele Motive für Bilder, sei es zum Fotografieren oder zum Malen. Natürlich ist bei mir wieder eine Illustration für Kinder entstanden: ein kleiner Bauernhof in einer verschneiten Landschaft mit den dazugehörigen Tieren wie Hühnern, Ponys, Schafen und einer sch...
Letzte Posts

Sonntag, 18. Januar

  Als Kind habe ich mich im Winter immer an den Eisblumen auf den Fensterscheiben erfreut. Ich saß davor und beobachtete, wie die glitzernde Pracht auftaute. Mit meinen warmen Fingern konnte ich sogar eigene Muster hinzufügen. Auf meine Frage, wer diese schimmernden Kristalle an unsere Fenster gebracht hatte, erzählte mir meine Großmutter die Geschichte einer Eisprinzessin, die im kalten, unfreundlichen Winter die Fenster bemalt, um den Kindern eine Freude zu bereiten. Ein wunderschönes Bild. Vielleicht male und schreibe ich deshalb so gerne Kinderbücher, weil ich als Kind so viele fantasievolle Geschichten von den Erwachsenen gehört habe. In der letzten Woche, als es so kalt bei uns war, entdeckte ich die kleinen Eiskristalle wieder auf den Scheiben meines Gewächshaus. Und ich muss sagen, sie faszinieren mich noch immer. Dieser Anlass war natürlich eine gute Gelegenheit, trotz der eisigen Temperaturen und klammen Fingern mit der Kamera in den Garten zu gehen und Aufnahmen zu mach...

Freitag,16. Januar

  Die letzte Woche war es bei uns sehr kalt, mit knackigem Frost, der sogar tagsüber anhielt. Da ich über Winter die Vögel füttere, frage ich mich, wo sie während der frostigen Nächte schlafen. Es gibt hier oben wenig Möglichkeiten für einen warmen Unterschlupf. Einige scheinen unter unserer überdachten Terrasse zu übernachten, während ich auch beobachtet habe, dass sie sich in den kahlen Büschen in Hausnähe verstecken. Das fand ich beruhigend, da sie so einigermaßen vor kalten Winden geschützt sind. Mir kamen da gleich Geschichten von guten Gartengeistern, meist in Gestalt von Zwergen, in den Sinn, die sich liebevoll um die Tier- und Pflanzenwelt kümmern. In den skandinavischen Ländern heißen sie Tomte – kleine alte Männchen mit wallenden weißen Bärten und roten Zipfelmützen. Manchmal frage ich mich, ob sie auch in unseren Gärten unterwegs sind. Wir wissen es nicht, aber es ist ein schöner Gedanke. Übrigens gibt es zahlreiche Geschichten über Zwerge, die man Kindern erzählen kann...